Lawinenreiche Wochen zeigen: Vorbereitung mit RCS zahlt sich aus

Zwei Warnschilder auf einem schneebedeckten Berg: Das eine weist auf das „Ende des kontrollierten Skigebiets“ hin, das andere warnt vor Lawinengefahr.

Die lawinenreichen vergangenen Wochen im Alpenraum haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, auch kommunikativ gut vorbereitet zu sein.

Alleine in den letzten beiden Wochen, mit einem deutlichen Schwerpunkt rund um die Woche vom 16. Februar, haben wir über unser RCS (Risk Communication System) insgesamt 19 kommunikative Fälle begleitet und abgewickelt. In den meisten Fällen handelte es sich um Lawinenabgänge in der Nähe des gesicherten Skiraums, ausgelöst durch Variantenfahrer. Leider waren auch schwere Unfälle mit tödlichem Ausgang darunter.

Diese Ereignisse verdeutlichen, dass nicht nur die operative Einsatzkette im alpinen Raum funktionieren muss. Auch die Kommunikation im Ernstfall ist ein zentraler Bestandteil eines professionellen Krisenmanagements.

Vorbereitung macht im Ernstfall den Unterschied

Wenn Rettungseinsätze laufen, Medienanfragen eintreffen und sich Informationen über soziale Netzwerke innerhalb weniger Minuten verbreiten, ist eine strukturierte und abgestimmte Kommunikation entscheidend.

Ein aktuelles Krisenhandbuch, klar definierte Verantwortlichkeiten und vorbereitete Sprachregelungen helfen, auch unter großem Druck ruhig, sachlich und professionell zu kommunizieren. Gerade im alpinen Umfeld, wo Ereignisse oft sehr plötzlich eintreten und große mediale Aufmerksamkeit erzeugen können, bewährt sich eine gute Vorbereitung.

Die Erfahrung aus vielen realen Fällen zeigt:

Wer vorbereitet ist, ist im Ernstfall klar im Vorteil.

Gute Zusammenarbeit mit den Bergbahnen

Die vergangenen Wochen haben auch gezeigt, wie wichtig eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Bergbahnen, Einsatzorganisationen und Kommunikationsexperten ist.

Ein besonderer Dank gilt daher den Vorständen und Geschäftsführern der Bergbahnen, die in den vergangenen Tagen und Wochen eng und professionell mit uns zusammengearbeitet haben. In kritischen Situationen sind schnelle Abstimmung, klare Entscheidungen und eine abgestimmte Kommunikation entscheidend.

Krisenstrukturen regelmäßig überprüfen

Die aktuellen Ereignisse sind gleichzeitig ein guter Anlass, die eigenen Krisenstrukturen regelmäßig zu überprüfen.

Dazu gehört insbesondere, bestehende Krisenkommunikationshandbücher aktuell zu halten und Abläufe regelmäßig zu trainieren. Denn nur wenn Prozesse und Zuständigkeiten bekannt und eingeübt sind, funktionieren sie auch unter realem Druck.

Kommunikation als Teil der Sicherheitskultur

Im alpinen Raum ist eines leider Realität:

Die nächste Lawine und damit möglicherweise auch der nächste kommunikative Ernstfall lässt sich nicht ausschließen.

Neben Prävention, Sicherheitsmaßnahmen und professionellen Rettungsstrukturen ist daher auch eine gut vorbereitete Krisenkommunikation ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitskultur von Bergbahnen.

Unsere speziell geschulten Berater begleiten Bergbahnen seit vielen Jahren bei kritischen Ereignissen im alpinen Umfeld und unterstützen im Ernstfall mit klaren Abläufen, abgestimmter Medienarbeit und dem wichtigen Blick von außen.

Interesse am RCS (Risk Communication System)?

Bergbahnen, die ihr Krisenmanagement strukturiert aufstellen oder weiterentwickeln möchten, können dies über das RCS Risk Communication System tun. Das System wurde speziell für die Anforderungen von Bergbahnen entwickelt und verbindet Krisenhandbuch, klare Kommunikationsabläufe und professionelle Begleitung im Ernstfall.

Wenn Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen künftig über das RCS Risk Communication System abzusichern, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

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Benjamin Rohrer

Benjamin Rohrer

Leitung Krisenkommunikation