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Unser Marketing Lexikon

P8 MARKETING verfügt über ein breites Know-How aus vielfältigen Projekten. Unser breites Wissen ist eine Grundlage für die Arbeit mit unseren Kunden und gerne geben wir es auch an Sie weiter.

Über Marketing, Kommunikation, Strategie und die digitale Welt!

Marketing

Als P8 MARKETING leisten wir mit unserem Team jeden Tag wertvolle Marketingarbeit für unsere Kunden.

Ein allgemeiner Grundsatz des Marketings ist die optimale Ausrichtung des Unternehmens an die Bedürfnisse des Marktes.[1] Dabei sehen wir den gezielten Einsatz von Instrumenten im analogen und vor allem auch im digitalen Bereich als sehr wichtig an. Je nach Einsatzgebiet (B2B oder B2C) ist der richtige Marketingmix entscheidend. Daher wurden die klassischen 4Ps wie Product, Price, Place und Promotion umfassend erweitert.[2] Als P8 sehen wir vier weitere Faktoren wie Profit, People, Problem, Project als relevant an und integrieren sie in unsere tägliche Arbeit. Das und noch vieles mehr ist ein perfektes Marketing, mit welchem wir unsere Kunden begeistern. Individuelle Lösungen stehen dabei stets im Vordergrund. Philip Kotler als Begründer der modernen Marketinglehre definierte es schon sehr treffend mit: “… what philosophy should guide a company’s marketing efforts?”[3]

Von den 4 P’s zu den 8 P’s

Vor 50 Jahren wurde es langsam Zeit, über die 4 P’s von Jerome Mc Carthy nachzudenken und „product, place, price, promotion“ zu erweitern.[4] Marketing wurde nämlich zusehends als Ansatz für verschiedenste Ziele von Unternehmen angesehen. So wie sich die Ausprägungen von Marketing mit den klassischen vier P’s auf acht P’s erweitert haben, so hat sich auch unsere Agentur verändert. P8 steht für die Evolution der Agentur und für die gesamthafte Auffassung der Kommunikation. Deshalb kam es dazu, dass die vier weiteren Ausprägungen des Marketings für „people, problem, profit und project“ stehen.

Marketing hat sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einem individuellen Beziehungsmarketing entwickelt, in welchem auch Netzwerke entscheidend sind.[5] Genau diese sind in den vier zusätzlichen P’s enthalten und absolut nötig, um Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen zu können. Dazu zählen das Beziehungsmanagement mit Stakeholdern, die Krisenkommunikation, eine umfassende Projektbegleitung und vor allem aber auch die unternehmerische Ausrichtung aller entwickelten und vorgeschlagenen Kommunikations- und Marketingmaßnahmen.

Kommunikation

Man kann nicht nicht kommunizieren!“[6] Das berühmteste Axiom des österreichischen Kommunikationsforschers Paul Watzlawick ist das A und O für verschiedene Aktivitäten im Bereich des Marketings. Die Annahme lautet hier: sobald sich zwei Personen wahrnehmen, können sie automatisch miteinander kommunizieren. Doch dem nicht genug: „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei Letzterer den Ersteren bestimmt“, lautet die zweite goldene Regel. Dabei ist gemeint, dass der interpersonelle Aspekt immer stärker ist, als die kommunikative Handlung des Einzelnen.[6] Diese beiden Annahmen gilt es daher auch für jegliche Art von Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zu berücksichtigen und die Wirkung von verschiedensten Maßnahmen stets genau zu bedenken. Soweit nur ein kurzer Abriss, denn Watzlawick hat noch drei weitere Axiome zu diesem Thema verfasst.

Einen wichtigen Beitrag zur Kommunikation liefert auch das Kommunikationsmodell nach Shannon und Weaver. Dabei wird nicht die Bedeutung der Botschaft behandelt, sondern die Übertragung und der Empfang. Ziel des Modells war die Optimierung der Kommunikation in der Übertragung, vom Sender zum Empfänger und zurück.[7] Noch spezifischer wird dabei das Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun. Das sogenannte „Vier-Ohren-Modell“ bezieht sich auf die verschiedenen Wahrnehmungsarten einer Botschaft: als Sachinformation, als Selbstoffenbarung, als Beziehungshinweis oder als Apell. Sender und Empfänger sind für die Qualität der Kommunikation also selbst verantwortlich.[8]

Damit auch bei unseren Kunden die Kommunikationsmaßnahmen im Einklang sind betrachten Kommunikationsdisziplinen nicht isoliert voneinander, sondern versuchen diese optimal aufeinander abzustimmen. Denn was ist im digitalen Zeitalter am wichtigsten? Richtig! Alle kommunikativen Aktivitäten miteinander zu verzahnen und somit zu verstärken.

Krisenkommunikation

Krisen sind nicht berechenbar und kommen für Unternehmen fast immer unangekündigt. Deshalb ist es wichtig, sich systematisch auf diese vorzubereiten. Das von P8 MARKETING entwickelte System für die Krisenkommunikation ist ein umfassendes Serviceprogramm mit Vorbereitung auf Krisen, laufender Begleitung und umfassender Betreuung in kritischen Situationen. Hier erfahren Sie mehr zu unserer Arbeit in diesem Bereich.

Public Relations

Der Begriff „Public Relations (PR)“ kommt aus dem amerikanischen und wird im deutschsprachigen Raum mit dem Begriff „Öffentlichkeitsarbeit“ in Verbindung gebracht. „Öffentlichkeitsarbeit“ benennt zwar die Tätigkeit, der Begriff „Public Relations“ legt jedoch den Schwerpunkt auf den wichtigen Aspekt der Beziehungsbildung mit der Öffentlichkeit. Mit PR wird im engeren auch das „Kommunikationsmanagement“ in und für Unternehmen verstanden. Jede Kommunikation mit Öffentlichkeiten ist im Prinzip also Public Relations.“[9]

Doch was bedeutet gute PR für uns? Tell your story, inspire people! Kreative Konzepte, die begeistern und einen nachhaltigen Effekt im Beziehungsmanagement haben. Zu spüren ist dies am hervorragenden öffentlichen Image unserer Kunden. Wir wurden dafür bereits mehrfach ausgezeichnet. Zum Beispiel mit dem European Excellence Award als beste PR-Kampagne rund um das Thema der Rettungsgasse in Österreich.

Strategie

„Strategy is a pattern in a stream of decisions“, so die Grundannahme von Henry Mintzberg.[10] Dies bedeutet, dass sich Strategie als Muster vieler Handlungen in einem längeren Zeitraum herauskristallisiert. Als Grundlage für gute Strategie muss eine Vision und Mission im Unternehmen vorhanden sein, welche wiederum auf Grundwerte aufbauen. Beschrieben wird dies im Vision Framework von Collins und Porras.[11]

Entsprechend dem Marketing-Management-Prozess der Bayrischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) gibt es unterschiedlichen Möglichkeiten strategische Analysen durchzuführen und dabei Wichtiges von Unwichtigem und Relevantes von Irrelevantem zu trennen. Heutzutage ist nämlich nicht das Fehlen von Informationen das Problem, sondern eher die effektive Reduktion der Information. Dabei kann bei der Strategieentwicklung erkannt werden, ob im Unternehmen die richtigen Maßnahmen für die richtigen Kunden in Angriff genommen werden.[12]

Wir erarbeiten mit unseren Kunden stets grundlegende Analysen und leiten davon strategische Vorgangsweisen und konkrete Maßnahmen ab. Eine wichtige Formel unserer Agentur im Bereich der Strategie: Idee + Algorithmus = Wirkung. Damit meinen wir auch Wirkung bei den Kunden unserer Kunden.

Projektmanagement

Projektmanagement wird als Managementaufgabe eingestuft und besteht aus Projektdefinition, Projektdurchführung und Projektabschluss. Das Ziel ist, dass die Planung der Projekte richtig durchgeführt wird und dass Chancen genutzt und Risiken minimiert werden. Dabei sollen die Projektziele qualitativ, termingerecht und im Kostenrahmen erreicht werden.[13] Damit sich Projektmanager auf das Wesentliche konzentrieren können, sind Tools hilfreich dabei, um Projektziele klar zu kommunizieren und dabei das Team erfolgreich durch das Projekt zu führen.

Wir haben schon hunderte Projekte erfolgreich begleitet und haben hier einige davon aufgelistet.

Performance Marketing

Rasante Zuwächse, neue Kommunikationsmöglichkeiten, kurzlebige Trends. Das Thema Online ist Versuchung und Herausforderung zugleich. Performance-Marketing findet online statt und wir nutzen dabei digitale Werbemedien. Ziel dieser Arbeit ist es, eine Transaktion mit der Zielgruppe zu erreichen und diese dabei für Unternehmen messbar zu machen. Kaum ein anderer Bereich hat sich in den letzten Jahren so rasant entwickelt wie das Online Marketing.[14] Die optimale Online-Strategie hat viele Gesichter und ist heutzutage einfach nicht mehr wegzudenken.

Tools die im Performance-Marketing eingesetzt werden sind u.a. das Suchmaschinenmarketing (SEM) und die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Suchmaschinen wie Google oder beim E-Mail Marketing. Das Suchmaschinenmarketing ermöglicht eine gezielte Schaltung von Anzeigen mittels Google Adwords und kann dabei zielgruppengerecht eingesetzt werden. Mit SEM können Top-Positionen in Suchmaschinen besetzt und messbare Wettbewerbsvorteile gesichert werden.

SEO

„Content ist King“ heißt es so schön, aber was nach dem Klick auf „publish“ passiert ist noch viel wichtiger. Search Engine Optimisation, kurz Suchmaschinenoptimierung oder SEO, ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. SEO zielt dabei darauf ab, dass Webseiten in den organischen Suchergebnisseiten von Suchmaschinen auf höheren Plätzen gerankt werden und dadurch von Usern öfters gesehen werden. SEO kann sowohl On- wie auch Off-Page vorgenommen werden. Dazu ist ein gezieltes Arbeiten mit Keywords, eine optimiere Struktur der Webseite sowie ein gewissen Maß an Links im World Wide Web notwendig. Nur so sind Sie im organischen Ergebnis von Suchmaschinen ganz vorne mit dabei.

Wer ist die eigentliche Zielgruppe? Nach welchen Antworten suchen sie? Welche Keywords verwenden sie, um die richtigen Ergebnisse zu bekommen?[15] Dies sind relevante Fragen, um die richtigen Maßnahmen für ihr Unternehmen auf Google und Co. gut zu positionieren. Wir kennen die Technologien hinter den Algorithmen der Suchmaschinen und wissen, wie wir diese am besten für ihre Ziele nutzen.

Team

TEAM steht für die Tolle Entfaltung Aller Möglichkeiten. Nur gemeinsam können Spitzenleistungen erzielt werden. Daher ist es wichtig, dass wir mit unseren Kunden zu einem Team verschmelzen und damit alle Möglichkeiten entfalten.

Wie sich ein Team formt, hat Bruce W. Tuckman in seinem Gruppenphasen-Modell genau beschrieben, nämlich mit forming, storming, norming und performing. Dabei geht es um das Verständnis von Dynamiken im Team.[16] Dieses Phasenmodell wird häufig zu Beginn von Teamprozessen verwendet, um zu analysieren an welchem Punkt sich das Team gerade befindet und welche Maßnahme zum Erfolg führt bzw. erhöhen kann. Manchmal kann es sinnvoll sein, ein besonderes Training zu veranstalten, in denen die Menschen zu einer Gruppe zusammen finden (Forming). Eine weitere Möglichkeit wäre im Rahmen eines Workshops konstruktive Kritik und Erwartungen an die Rolle der Teammitglieder zu formulieren (Storming). Außerdem sollte man festlegen, die von allen akzeptiert werden (Norming und Performing).[17]

Was Teamrollen betrifft, so hat Meredtih Belbin ein eigenes Modell entwickelt: Die Teamrollen bestehen aus tätigkeitsorientieren Personen (Macher, Umsetzer, Perfektionist), menschenorientierten Personen (Koordinator, Team Worker, Weichensteller) und denk- und problem-/lösungsorienterten Personen (Neuerer/ Erfinder, Beobachter, Spezialist). [18]

Content Creation

Als eine der führenden Marketing- und Kommunikationsagenturen in Österreich arbeiten wir für das Image von Unternehmen, den Verkaufserfolg von Produkten, die öffentliche Akzeptanz von Projekten sowie Content Creation.

Content Creation ist eine von den insgesamt vier Phasen des Content-Strategy-Frameworks.[19] Wie aus dem Wort hervorgeht, geht es dabei zu aller erst um die richtige Planung der Inhalte. Es benötigt zuerst eine klare Definition der Ziele, die mit der Content-Erstellung erreicht werden sollen, denn nur aus klar definierten Zielen lassen sich konkrete To-dos ableiten. Die Zielgruppenanalyse, die Wettbewerbsanalyse und Analysen des bestehenden Contents können Aufschlüsse darüber geben, welcher Content kreiert werden soll.

Man unterscheidet dabei zwischen „Follow Content“, „Inbound Content“, „Search und Sales Content“ und „Highlight Content“. Der „Follow Content“ soll nachhaltig Reichweite in der Kernzielgruppe aufbauen und den Kontakt aufrechterhalten. Beim „Inbount-Content“ ist das Ziel, konkrete vertriebliche Anfragen (Leads) zu einem komplexeren Problem zu generieren, die der Vertrieb nacharbeitet. „Search und Sales Content“ bietet für Zielgruppen, die akute Informationsbedürfnisse haben, einen Service und erzeugen dadurch aber auch Traffic. Der „Highlight Content“ soll die Wahrnehmung des Unternehmens maßgeblich beeinflussen und für breite Aufmerksamkeit sorgen![20]

Social Media

Das Social Web ist längst im kommunikativen Alltag angekommen. 83 Prozent der Österreichischen Bevölkerung surft regelmäßig im Internet und knapp die Hälfte davon nutzen regelmäßig die sozialen Netzwerke wie Facebook, YouTube, Google+, Twitter oder Instagram. Von 8,7 Millionen Österreichern sind 3,4 Millionen auf Facebook aktiv, die Hälfte davon sogar mehrmals täglich.[21]

Diese Plattformen und viele andere können strategisch und gewinnbringend für ein Unternehmen eingesetzt werden. Likes, Follower, Pins sind die Währung in Social-Media-Kanälen und je mehr interagiert oder auch bezahlt wird, desto mehr Menschen erreichen Sie. Wichtig dabei ist, den richtigen Kanal für das Unternehmen oder die Kommunikationsstrategie zu finden. Wir kennen die viralen Trends und bieten Ihnen Social-Media-Beratung von der Konzeption bis zur operativen Umsetzung.

 

Quellenangabe

[3] Kotler, P. und Keller, K.L. (2009). Marketing Management, New Jersey.
[4] https://hbr.org/2013/01/rethinking-the-4-ps
[5] Schmidt, Detlef/ Vest, Peter. Marketing und Markenführung. Springer Verlag, 2010.
[6] Reinecke, Sven (2008). Marktkommunikation – Wie es Paul Watzlawick sehen würde. Marketing Review St. Gallen. Vol 25 (1): S4-8.
[7] Psychologie der Kommunikation; Röhner, J. Schütz, A. 2012
[8] http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=71
[9] http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/public-relations-pr.html
[10] https://hbr.org/1987/07/crafting-strategy
[11] https://hbr.org/1996/09/building-your-companys-vision
[12] Die besten Tools für Marketing und Vertrieb; P. Fischer, S. Kowalski, U. Wissmeier, 2005
[13] http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/projektmanagement-pm.html
[14] https://hbr.org/2014/07/the-ultimate-marketing-machine
[15] https://hbr.org/2014/11/why-no-ones-reading-your-marketing-content
[16] http://infed.org/mobi/bruce-w-tuckman-forming-storming-norming-and-performing-in-groups/
[17] http://teamentwicklung-lab.de/tuckman-phasenmodell
[18] http://www.mindglobalgroup.com/teamrollen_belbin.htm
[19] http://www.peachpit.com/articles/article.aspx?p=2422809
[20] http://www.peachpit.com/articles/article.aspx?p=2422809
[21] https://de.statista.com/themen/2841/social-media-in-oesterreich/
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